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DIE AUTOREN

Karen Thiel
Seit mehr als 20 Jahren bin ich als selbständige Pharma-Expertin für die Bereiche Medical-Marketing und Patient Support tätig. Ich betreue Biopharma, RX, OTC/OTX, Supplements und apothekenexklusive Kosmetik-Marken als Managerin oder Consultant. Ein besonderes Spezialgebiet von mir ist der Aufbau von Patienten-Support-Programmen. Auch Online/Social-Media-Aktivitäten im Healthcare-Bereich zählen zu meinen Kernkompetenzen. Meine Firma heißt KT Projekt. Mein Angebot sowie eine Referenz- und Projektliste finden Sie unter www.ktprojekt.de.

Dr. Martina Hänsel
In der Pharmabranche arbeite ich seit mehr als 20 Jahren und bin seit über acht Jahren freiberufliche Beraterin mit Schwerpunkt auf medizinisch-wissenschaftliche Beratung, Kommunikation und Interim Management. Außerdem absolviere ich einen Master-Studiengang Regulatory Affairs.

Impfdurchbrüche – kein Grund zur Sorge

Nun ist es also soweit. Je mehr Menschen geimpft sind, desto mehr Impfdurchbrüche gibt es. Impfdurchbrüche kennt man bei vielen Impfungen. Je mutationsfreudiger das Virus, desto wahrscheinlicher.

Wir haben schon in einem Blogbeitrag von Dezember 2020 auf mögliche Impfdurchbrüche aufmerksam gemacht: Kann man sich bedenkenlos gegen Covid-19 impfen lassen?

Wirksamkeit der Impfstoffe

Die Covid-19-Impfstoffe sind nicht zu 100 % wirksam. Das haben sie mit vielen Impfstoffen gemein. Für den Impfstoff Comirnaty von BionTech wird eine Wirksamkeit von 95 % gegen das Wildtyp-Virus angegeben. Damit ist die „relative“ Wirksamkeit beschrieben, aber nicht die „absolute“. Eine gute Erklärung des Zusammenhangs findet sich hier: https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-wie-wirksam-sind-die-corona-impfstoffe,SJFaQir Ein Zitat daraus:

„Die Studienergebnisse … bedeuten nicht, dass neun von zehn Geimpften vor Covid-19 geschützt sind. Sie sagen vielmehr aus, dass von allen Personen, die im Rahmen der Studie positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, 95,3 Prozent in der Placebogruppe waren – den Impfstoff also gar nicht bekommen hatten.“

Momentan befinden sich die Impfstoffe in der Studienphase IV. In dieser untersucht man die Wirksamkeit und Verträglichkeit in der Bevölkerung, beobachtet, ob seltenere Nebenwirkungen auftreten, ermittelt wie lange die Impfungen schützen und löst weitere Fragestellungen. Impfdurchbrüche werden genau beobachtet, geben sie doch Hinweise auf die Wirksamkeit der Impfung und die Dauer der Schutzwirkung.

Gründe für Impfdurchbrüche

  • Die Impfstoffe wurden gegen den Wildtyp von SARS-CoV-2 (Alpha-Variante) entwickelt. Momentan wird das Infektionsgeschehen aber von der Delta-Variante dominiert. Gegen diese Variante wirken die Impfstoffe wahrscheinlich nicht so gut wie gegen Alpha. (s. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html)
  • Nachlassende Immunität ist ein weiterer Grund. Wie lange der Schutz der Covid-19-Impfung anhält, ist noch nicht vollständig bekannt. Außerdem kann sich die Dauer des Schutzes je nach Impfstoff unterscheiden.
  • Das Immunsystem jedes Menschen unterscheidet sich und wird im Alter schwächer. Ein schwaches Immunsystem reagiert auf eine Covid-19-Impfung weniger effektiv als ein starkes, also sind ältere Menschen gefährdeter für einen Impfdurchbruch.
  • Bei immunsuppressierten Menschen, also nach Organtransplantation, während der Chemotherapie, bei Einnahme von Cortison oder Präparaten gegen Autoimmunerkrankungen etc., kann die Immunantwort auf die Impfung schwächer ausfallen.
  • Auch Impfversagen kommt in Betracht, entweder weil der Impfling überhaupt nicht auf die Impfung anspricht, weil die Impfstoffzubereitung fehlerhaft war oder auch weil der Impfende falsch geimpft hat.

Impfdurchbrüche mit meist milden Verläufen

Es erkranken aktuell mehr ungeimpfte als geimpfte Menschen. Und schwere Verläufe sind vorwiegend bei Ungeimpften festzustellen. In der vulnerablen Gruppe der über 80jährigen sind die Infektionszahlen seit den Impfungen deutlich zurück gegangen. Das zeigt, die Impfungen wirken.

In den meisten Fällen verlaufen Covid-19-Impfdurchbrüche mild, außerdem scheinen die Spätfolgen (Long Covid) nicht aufzutreten. Ab wann eine nachlassende Immunität zu schweren Verläufen von Covid-19 führen kann, ist noch nicht bekannt.

Antikörpertiter bestimmen

Der Impfschutz sinkt im Laufe der Zeit. Mit einer Bestimmung des Antikörpertiters in regelmäßigen Abständen könnte man den eigenen Impfschutz überprüfen. Das wird von den Kassen nicht standardmäßig bezahlt und ist somit „Privatvergnügen“ (ca. 60 Euro). Es wäre auch deutlich zu teuer, wenn jeder regelmäßig seinen persönlichen Antikörpertiter bestimmen lässt, aber vielleicht ist es eine Idee für Risikogruppen.
Unbekannt ist noch, wie weit der Antikörpertiter sinken darf, um auch bei der Delta-Variante von SARS-CoV-2 vor schweren Verläufen geschützt zu bleiben. Aber der Antikörpertiter ist nicht allein entscheidend, auch die B-Gedächtniszellen und die T-Helferzellen spielen bei der Immunantwort eine entscheidende Rolle. Ein Artikel in Spektrum der Wissenschaft erläutert:
„Eine aktuelle Vorabveröffentlichung der Pennsylvania State University zeigt nun für mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer: Auch wenn die Antikörperkonzentration bei doppelt mit mRNA Geimpften mit der Zeit abnimmt, steigt die Zahl der B-Gedächtniszellen und der T-Helfergedächtniszellen. »Diese Zellen binden alle Varianten inklusive Delta sogar besser als B-Gedächtniszellen, die nach mildem Covid-19 gebildet werden«, twitterte Erstautor Rishi Goel. »Unsere Ergebnisse suggerieren, dass mRNA-Vakzine eine lang anhaltende, vielfältige Gedächtnisreaktion hervorruft.«“
Das sind doch erfreuliche Nachrichten. Ist somit eine Booster-Impfung – zumindest für jüngere Menschen – vielleicht gar nicht notwendig?

Präventionsparadoxon

Menschen fragen sich tatsächlich noch, warum sich auch viele Ungeimpfte nicht anstecken. Ganz einfach, es gelten noch die AHA-Regeln, Clubs und Kneipen sind häufig noch geschlossen und wenn sie geöffnet sind, nur für Geimpfte, Genesene und Geteste (3G). Analog gilt es für die Innenräume der Restaurants. Diese Präventionsmaßnahmen schützen uns alle. Außerdem wissen wir, dass in der wärmeren Jahreszeit grundsätzlich mit weniger Infektionsgeschehen zu rechnen ist.
Dieses Präventionsparadoxon galt übrigens auch während der Zulassungsstudien der Impfstoffe. Die AHA-Regeln schützen Geimpfte und Ungeimpfte.

Quellen:

https://www.pharma-fakten.de/news/details/1121-covid-19-trotz-impfung/

https://www.spektrum.de/news/nachlassende-immunitaet-warum-impfdurchbrueche-nicht-tragisch-sind/1916935?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute

https://www.medwiss.de/2021/09/01/durchbruch-infektion-trotz-impfung-weniger-schwer-als-bei-ungeimpften/

https://www.nejm.org/doi/pdf/10.1056/NEJMoa2034577?articleTools=true

https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-wie-wirksam-sind-die-corona-impfstoffe,SJFaQir

https://www.data4life.care/de/bibliothek/journal/corona-impfstudien/

https://biontech.de/hcp-hub/biontech-sars-cov-2-vaccine-candidates

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/126712/Erkrankung-trotz-Impfung-Was-bedeuten-Impfdurchbrueche


Links

Fake-News zu Covid-19-Impfungen – Wir klären auf!

Facebook, Impfen und Weltanschauungen

Impfstoffe und Langzeitdaten – ein Blogbeitrag von Verdareno

Wie Impfstoffe gegen Covid-19 erprobt werden

Die Mutanten sind los!


Titelbild: © KT Projekt

 

 

3 Kommentare

  1. Und noch eine extrem aussagefähige Statistik aus Großbritannien, heute veröffentlicht auf pharma-fakten.de:
    „In England sind zwischen Januar und Juli 51.281 Menschen an den Folgen ihrer SARS-CoV-2-Infektion gestorben. Der Anteil der nicht oder nicht vollständig Geimpften liegt bei 98,75 Prozent. Das meldet das britische Statistikamt ONS. Der Anteil der Covid-19-Toten in England, die vollständig geimpft waren ist: 1,25 Prozent.
    Ein Tweet des NHS: „Wenn es nur ein Tweet ist, den Du heute weiterleitest: Lass es diesen hier sein. Bitte lass Dich impfen. In Liebe, NHS staff everywhere.““.

    https://www.pharma-fakten.de/grafiken/detail/1135-covid-19-die-impfung-wirkt/, 22.08.2021

  2. Hier eine sehr pragmatische Sicht auf die Dinge von Florian Harms, Chefredakteur von t-online.de:

    „Die Tage werden kürzer, die Gedanken wandern zum Herbst: fallende Blätter, erste Stürme, wir räumen die Gartenmöbel in den Schuppen. „Es stieg aus allen Dingen ein Schmerz und der ging um“, dichtete Else Lasker-Schüler einstmals. Dieser Tage denken wir eher an eine andere Erscheinung der Natur, die uns im Herbst heimsucht: an ein Virus. An eine Welle. Da ersetzt Anspannung die Melancholie. Was bringt der Herbst? Bleibt alles gut? Oder wird es noch mal schlimm? Seit Corona unser Leben umgekrempelt hat, sind die Fragen weniger poetisch geworden. Und die Antworten nicht leichter.

    Werfen wir also einen Blick auf die Lage und räumen zunächst ein paar Selbstverständlichkeiten aus dem Weg: Wer geimpft ist, ist geschützt und braucht eine gravierende Covid-Erkrankung nicht zu fürchten. Diese Erkenntnis ist inzwischen mit Bergen von Daten untermauert. Man muss das trotzdem noch einmal so deutlich wiederholen, weil das bedrohliche Gemurmel von „Impfdurchbrüchen“, „schwindender Immunität“ und „Ansteckung trotz Impfung“ den einen oder anderen in Verwirrung stürzt. Ja, all das gibt es – aber es bringt Geimpfte nicht in Gefahr. Es bedeutet lediglich: Infizieren kann man sich immer noch, vielleicht begleitet von ein paar kleineren Malaisen. Je länger die Impfung bereits zurückliegt, desto leichter kann das passieren. Aber es ist nicht schlimm. Haken dran.

    Die zweite, leider brutalere Binsenwahrheit: Wer ungeimpft ist, geht gesundheitlich harten Zeiten entgegen. Die Variante Delta ist zwei- bis dreimal so ansteckend wie das ursprüngliche Coronavirus, und obendrein – das ist eine neue Erkenntnis – landen die Infizierten doppelt so oft im Krankenhaus wie bei der gefürchteten Alpha-Variante des letzten Winters. Falls Sie bisher gezögert haben, zumal wenn Sie über Dreißig sind, und um Himmels willen, wenn Sie schon die Fünfzig passiert haben, sollten Sie sich jetzt schleunigst impfen lassen. In der Wissenschaft gibt es kein „ja, aber“ mehr, keine knifflige Abwägung, kein „vielleicht“. Der Konsens ist einhellig: Ohne Impfschutz sollte niemand in den Herbst gehen.

    Nachdem das geklärt ist, verlassen wir den Boden des Vertrauten. Denn Delta entfaltet Nebenwirkungen, die unsere gesamte Strategie gegen das Virus betreffen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass die ersehnte Herdenimmunität – also der Moment, in dem genug Menschen geimpft sind, um das Virus in unserer Gesellschaft endgültig kaltzustellen – nicht erreichbar ist. Niemals. Selbst wenn so gut wie jeder, der kann, sich den Piks geben lässt. Denn nicht nur ist das Virus ansteckender geworden, was die Quote derer, die für die Herdenimmunität geimpft sein müssen, ohnehin in die Höhe treibt. Es kommt noch heikler: Dem Delta-Virus gelingt es häufiger als seinen Vorgängern, sich in die Geimpften hinein und wieder hinaus zu mogeln, sodass die Kette der Ansteckungen trotz Impfung nicht oft genug unterbrochen wird.

    Dieses trübe Gesamtbild wird durch erfreuliche Nachrichten aufgehellt, aber auch verkompliziert: Ja, Geimpfte können ansteckend sein, sie sind es aber immerhin nicht so lange und nicht so stark wie Ungeimpfte. Wer trotz Impfung schnieft und hustet, in dessen Nase und Rachen findet sich viel Virus – sogar genauso viel wie bei denen, die sich der Nadel bisher verweigert haben. Aber die Viren der Geimpften sind mit Antikörpern regelrecht zugekleistert und deshalb viel weniger geeignet, Covid-19 an angehustete Mitmenschen weiterzugeben. Wie viel weniger genau? Tja. Das ist leider nicht so einfach zu ermitteln. Am Ende können wir nur feststellen: Die Herdenimmunität ist keine sichere Bank mehr. Die Geimpften bauen voraussichtlich keinen uneinnehmbaren Schutzwall für alle anderen mehr auf. Anders gesagt: Wir müssen uns damit abfinden, dass das Virus früher oder später jeden Ungeimpften erwischt.

    Immerhin in einer Hinsicht vereinfacht das die Dinge. Bisher war die Impfung ein Akt der Solidarität zum Schutz all derer, die auf ihre Spritze noch warten mussten (was nun vorbei ist) – oder die aus medizinischen Gründen dauerhaft verzichten müssen. Doch auch dieser Kreis ist zum Glück kleiner geworden und wird absehbar weiter schrumpfen. Die US-Gesundheitsbehörde empfiehlt die Impfung inzwischen auch in der Schwangerschaft, da es bei Schwangeren und ungeborenen Kindern keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko durch die schützende Spritze, sehr wohl aber durch das attackierende Virus gibt. Gleiches gilt für Stillende. Es kommt also Bewegung in die Sache, auch wenn sich die Kollegen in den deutschen Gremien noch nicht aus der Deckung trauen. An einer anderen wichtigen Front zeichnet sich ab, dass Menschen mit Immunschwäche dem Virus nicht länger ausgeliefert sind, sondern von einer dritten Impfdosis profitieren.

    Das Endspiel gegen Corona sieht deshalb ganz einfach aus: Wenn wir nicht länger der Herdenimmunität hinterherlaufen müssen – weil wir es nicht können –, dann ist jeder seines Glückes Schmied. Wer sich impfen will, tut das nicht aus Solidarität, sondern zum Selbstschutz. Und wer nicht will, der badet es eben aus. Die Verblendung mag Impfskeptikern die Gesundheit oder gar das Leben kosten. Aber das ist die Entscheidung eines jeden Einzelnen und nicht länger eine unsolidarische Unverschämtheit. Die Moralkeule können wir künftig also stecken lassen.

    Eine entscheidende Hürde muss unser Land allerdings noch nehmen: Zwar wird sich jeder Ungeimpfte früher oder später infizieren – aber es sollten nicht alle auf einmal sein. Denn wer über 50 Jahre alt und ungeschützt ist, führt sein persönliches Endspiel gegen Covid-19 oft im Krankenhaus. Die Impfquote in dieser Gruppe reicht vorne und hinten nicht aus, um die Intensivstationen vor einem exponentiell wachsenden Ansturm zu schützen. Wenn man dort aber vor lauter Andrang nicht mehr durch die Tür kommt, trifft das auch Unfallopfer, Herzinfarktpatienten, Schwerkranke aller Couleur – und das geht dann doch wieder uns alle etwas an. Auch die jüngeren Ungeimpften tragen ihren Teil zu dieser Misere bei, selbst wenn für sie der Krankenwagen nicht anrücken muss. Anders als alle, die ihren Arm schon für Biontech und Co. hingehalten haben, sind die jungen Zauderer ungebremst infektiös. Die beginnende Herbstwelle ist also das Werk der Ungeschützten. Bei ihnen entsteht sie, bei ihnen kann sie ungehindert wachsen – und bei ihnen muss man der Welle das Wasser abgraben.

    Das wird nicht jedem gefallen. Das Versprechen der Politik, einen Lockdown werde es nicht mehr geben, hat seinen Sinn, gilt aber nicht für alle. Wenn man die Gegenmaßnahmen dort ansetzt, wo das Virus grassiert, werden verschärfte Beschränkungen exklusiv die Ungeimpften treffen. Für sie wird sich das wie ein Aussperren anfühlen: nicht ins Restaurant, nicht ins Konzert, nicht auf die Party. Aber es hilft ja nichts. Erst wenn die Zahl der Zauderer soweit geschrumpft ist, dass wir die Sorge um überfüllte Kliniken vergessen, können auch die verbliebenen Impfboykotteure schalten und walten, wie sie das möchten. Das hält das Gemeinwesen aus. Bis es soweit ist, kann immerhin der Lockdown für alle zum Lock-out der Verursacher zusammenschnurren. Das ist ein großer Schritt nach vorn: Jeder hat die Wahl und trägt die Konsequenzen. Klar, es wird darüber noch mal stürmisch werden. Aber so ist das im Herbst. Ziehen wir uns warm an.“

    Quelle: t-online-Tagesanbruch vom 6.09.2021
    (Referenzen des Verfassers auf Anfrage)

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