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DIE AUTOREN

Karen Thiel
Seit über 20 Jahren bin ich als selbständige Pharma-Expertin für die Bereiche Marketing, Medical und Patients tätig. Ich betreue Biopharma, RX, OTC, OTX, NEM/EBD, Medizinprodukte und apothekenexklusive Kosmetik-Marken als Interims-, Projektmanagerin, Consultant oder Medical Texter. Eines meiner Spezialgebiete sind PSPs (Patient Support Programs = Patientenunterstützungsprogramme).

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Dr. Martina Hänsel
In der Pharmabranche arbeite ich seit mehr als 20 Jahren und bin seit über acht Jahren freiberufliche Beraterin mit Schwerpunkt auf medizinisch-wissenschaftliche Beratung, Kommunikation und Interimsmanagement. Außerdem absolviere ich einen Master-Studiengang Regulatory Affairs.

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Terminservicestellen werden kaum genutzt

Wie die KBV in ihrer Pressemitteilung vom 4. Mai 2016 schreibt, sind die Terminservicestellen nach 100 Tagen noch kein „Renner“. (http://www.kbv.de/html/2016_22279.php)
Sie werden nicht wirklich gebraucht, wie der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen, erklärte.

31.000 Termine

19.000 Termine wurden über ein Webtool vermittelt. Insgesamt wurden schätzungsweise 31.000 Termin in den ersten 100 Tagen vermittelt. Das ist relativ wenig, wenn man die 550 Millionen Behandlungsfällen im Jahr betrachtet. Insgesamt ist die Wartezeit auf einen Termin in Deutschland immer noch gering.

eTerminservice

Die Terminservicestellen wurden pünktlich und einwandfrei umgesetzt. Man arbeitet nun mit den 17 KVen daran, ob ein eTerminservice sinnvoll ist und umgesetzt werden kann.

Viel Lärm um nichts?

War es also wieder ein Sturm im Wasserglas, den die Presse los getreten hat, dass es keine Termine für Kassenpatienten gibt? Wurde der Bedarf falsch eingeschätzt?

 

Foto: Pressekonferenz der KBV am 04.05.2016 in Berlin, © KBV

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