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DIE AUTOREN

Karen Thiel
Seit über 20 Jahren bin ich als selbständige Pharma-Expertin für die Bereiche Marketing, Medical und Patients tätig. Ich betreue Biopharma, RX, OTC, OTX, NEM/EBD, Medizinprodukte und apothekenexklusive Kosmetik-Marken als Interims-, Projektmanagerin, Consultant oder Medical Texter. Eines meiner Spezialgebiete sind PSPs (Patient Support Programs = Patientenunterstützungsprogramme).

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Dr. Martina Hänsel
In der Pharmabranche arbeite ich seit mehr als 20 Jahren und bin seit über acht Jahren freiberufliche Beraterin mit Schwerpunkt auf medizinisch-wissenschaftliche Beratung, Kommunikation und Interimsmanagement. Außerdem absolviere ich einen Master-Studiengang Regulatory Affairs.

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Brand Eins Titelseite „Risikogruppe: Freiberufler“

Auf Initiative vieler Freiberufler und ihrer Organisationen hat Brand Eins das Thema Scheinselbständigkeit aufgenommen. Im Focus stehen zwar IT-Freiberufler, aber es trifft die Healthcare-Branche ebenso.

Viele pharmazeutische Unternehmen beschäftigen nicht mehr Freiberufler direkt, sondern schalten Provider dazwischen, damit sie der Rechtsunsicherheit aus dem Wege gehen. Kliniken und Altenheime agieren ähnlich. Damit sinkt natürlich der Stundensatz bzw. die Tagespauschale der Freelancer oder umgekehrt, die Kosten steigen für die Unternehmen. Für beide Seite unbefriedigend.

Pharma-Net-Blog berichtete bereits darüber

Grund dafür ist das Gesetz von Andrea Nahles von April 2017, worüber wir schon berichtet haben:

Das Ende der Freiberuflichkeit? – Weitere Einschränkungen von freiberuflichen Tätigkeiten in Kliniken und in der Pflege helfen niemandem

Update: Noch eine Studie zum AÜGesetz

Abwanderung ins Ausland nicht für alle Freiberufler möglich

Was für die IT-Experten eine gute Idee sein mag, nämlich ins Ausland abzuwandern, macht in der Healthcare-Branche kaum Sinn, zumindest für Honorarärzte und -pfleger ist das so nicht möglich. Für Freiberufler in den pharmazeutischen Unternehmen mag es eine Option sein über die Zentrale im Ausland Projekte in Deutschland abzuwickeln. Dies ist aber natürlich mit viel Aufwand und Reibungsverlust verbunden. Und: Es muss doch nicht sein!

Wir wollen selbständig arbeiten – lasst uns!

Die Autorin fordert: Abschaffung des Gesetzes!

Es gibt sicherlich viele Vorteile als Angestellter zu arbeiten, aber es ist einfach nicht jedermanns Sache, sich den Vorgaben, Unternehmenskulturen und Hierarchien unterzuordnen. Dafür nimmt man Risiken in Kauf, u.a. die mangelnden Absicherungen. Aber selbstbestimmtes Arbeiten hat für viele Menschen eine höhere Priorität und das soll jeder selbst entscheiden.

 

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